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Warum sind manche Dinge magnetisch?

Stell dir vor, alles um dich herum, sogar du selbst, besteht aus winzigen Teilen, die wir Atome nennen. Diese Atome sind so klein, dass wir sie nicht mit bloßem Auge sehen können. Jedes Atom hat einen zentralen Bereich, den wir Kern nennen, und um diesen Kern herum flitzen winzige Teilchen, die wir Elektronen nennen, ähnlich wie Planeten, die um die Sonne kreisen.

Normalerweise kreisen die Elektronen in alle möglichen Richtungen. Aber bei einigen Materialien, wie Eisen, Nickel und Kobalt, passiert etwas Besonderes. Viele ihrer Atome richten ihre Elektronen in die gleiche Richtung aus. Man könnte sagen, sie tanzen alle denselben Tanz! Wenn viele Atome ihren Tanz in die gleiche Richtung ausrichten, erzeugen sie eine Kraft, die wir Magnetismus nennen.

Magnetismus ist wie eine unsichtbare Hand, die andere Dinge anziehen oder abstoßen kann. Du hast vielleicht schon mal einen Magneten gesehen oder damit gespielt. Wenn du einen Magneten in die Nähe von etwas bringst, das auch magnetisch ist, wie ein Stück Eisen, dann zieht der Magnet das Eisen an, als würde er sagen: “Komm her, Freund!” Das ist die magnetische Anziehungskraft. Aber wenn du zwei Magneten nimmst und versuchst, die gleichen Enden zusammenzubringen, stoßen sie sich ab, als würden sie sagen: “Nein danke, ich brauche etwas Platz!” Das ist die magnetische Abstoßung.

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Jetzt weißt du, warum manche Dinge magnetisch sind. Es hängt alles von den winzigen Atomen ab und davon, wie ihre Elektronen tanzen. Bei magnetischen Dingen tanzen viele Elektronen den gleichen Tanz und das schafft die magische, unsichtbare Kraft, die wir Magnetismus nennen!